{"id":192,"date":"2016-12-03T22:26:31","date_gmt":"2016-12-03T21:26:31","guid":{"rendered":"https:\/\/sophiasabenteuer.wordpress.com\/?p=192"},"modified":"2020-05-31T09:13:49","modified_gmt":"2020-05-31T09:13:49","slug":"endlich-fertig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/soph.vantures.eu\/?p=192","title":{"rendered":"Endlich fertig."},"content":{"rendered":"<p>Es tut mir wirklich leid, dass ich mich so lange nicht melden konnte, aber abgesehen davon, dass es nichts spannendes zu erz\u00e4hlen g\u00e4be, h\u00e4tte ich auch keine Zeit gehabt um davon zu berichten. Da das Semester hier schon viel eher anf\u00e4ngt, als in Deutschland, ist es auch viel eher vorbei und die Klausuren sind schon im November und Dezember und nicht erst im Januar und Februar. Somit habe ich den Gro\u00dfteil der letzten Wochen damit zugebracht, den Stoff zu lernen, zu lesen und in drei Klausuren (zwei zuhause und eine in der Uni) zu Papier zu bringen. Bald kommt schon das erste Ergebnis, hoffentlich hat sich der ganze Stress gelohnt.<br \/>\nDirekt nach meiner letzten Klausur, der an der Uni, habe ich mich dann Abends nach Trondheim auf den Weg gemacht, mit einem kleinen Zwischenstop bei Larissa, wo wir noch mit Conny und Megan, welche die selbe Klausur geschrieben hatte, zu Abend gegessen haben. Richtig, ich habe n\u00e4mlich den \u00dcbernachtzug genommen. Leider hat das Geld nicht mehr f\u00fcr ein Bett gereicht, aber daf\u00fcr gab es umsonst ein Paket mit Decke, aufbasbarem Kissen, Oropax und Schlafmaske&#8230;Also genau den Dingen, die ich ohnehin eingepackt hatte, weil ich ja meist bis an die Z\u00e4hne bewaffnet bin&#8230;naja, der Gedanke z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Am ersten Tag in Trondheim habe ich haupts\u00e4chlich in einem netten Cafe namens Fairytale gesessen, Cupcakes verspeist und mich erst einmal von dem Stress erholt. Am Donnerstag bin ich dann fr\u00fch morgens mit dem Zug nach Kopper\u00e5 (etwa ein einhalb Stunden in Richtung Schweden) gefahren um dort zu lernen einen Hundeschlitten zu fahren. In dem kleinen Pupskaff, in dem der &nbsp;Zug insgesamt nur vier mal t\u00e4glich f\u00e4hrt (ich beschwere mich nie wieder \u00fcber Z\u00fcge zuhause!!!) und auch nur auf Anfrage h\u00e4lt, lag ganz sch\u00f6n viel Schnee.<\/p>\n<p>Nach Ankunft auf dem Hundeschittengel\u00e4nde, habe ich schnell meine&#8230;okay, Mamas Schneehose angezogen und musste dann die Hunde ausfindig machen, die meinen Schlitten ziehen sollten (ich hatte eine Liste mit Namen), diese dann davon \u00fcberzeugen mit mir mit zu kommen und sie nicht davon laufen lassen, beim f\u00fchren zum Schlitten, das war garnicht so einfach, diese fantastischen Biester haben verflucht viel Energie und freuen sich wie ein Kind am Heilig Abend.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-204 alignleft\" src=\"https:\/\/sophiasabenteuer.files.wordpress.com\/2016\/12\/dsc_0232.jpg\" alt=\"dsc_0232\" width=\"310\" height=\"468\">Als dann alle Hunde eingespannt waren, ging es auch direkt los. Im Grunde musste ich garnichts machen, weil sie dem Schlitten von der Hundef\u00fchrerin hinterher gelaufen sind&#8230;&#8220;Im Grunde&#8220; aber auch nur. Es ist garnicht so einfach, auf zwei schmalen Holzkufen zu stehen, sich festzuhalten, ab und an, einen Fu\u00df auf die Bremse zu setzen um nicht aus der Kurve zu fliegen und dann den Schnee von der Kufe zu kratzen um den Fu\u00df dort wieder absetzen zu k\u00f6nnen. Das weitaus schwierigste ist jedoch, wenn der Schlitten dann doch mal umgefallen ist, ihn wieder aufzurichten. Sobald der Schlitten n\u00e4mlich steht, wollen die lieben Hundchen weiterlaufen, jedoch steht man selbst noch nicht auf dem Schlitten&#8230;also muss man um jeden Preis festhalten und probieren, einen Fu\u00df auf die Bremse zu bekommen. Garnicht so leicht alles. Aber eine wirklich sch\u00f6ne Art die Natur zu erkunden. Denn mit einem Hundschlitten, kann man wunderbar auch durch den ca. 60cm, wenn nicht mehr, hohen Neuschnee fahren. Mein Schlitten wurde \u00fcbrigens nur von M\u00e4dels gezogen, von vorne links nach hinten rechts haben wir da: (hab ich vergessen), Bella, Bell, R\u00f8dejenta, Yatzee, Gerogia.<\/p>\n<p>Nach einiger Zeit haben wir eine Pause gemacht und Mittagessen auf dem offenen Feuer gekocht. Danach ging es auf den Heimweg&#8230;gegen Ende kam es mir so vor, als ob meine Hunde m\u00fcde wurden&#8230;als ich ihnen danach jedoch das Geschirr abgenommen habe und sie zur\u00fcck zu ihrer jeweiligen H\u00fctte gebracht habe, war davon jedoch keine Spur. Notiz an mich selbst: Leg dir niemals einen Husky zu, au\u00dfer du hast vor, ihn vor einen Schlitten zu spannen.<\/p>\n<p>Dann bin ich auch schon wieder zum Bahnhof gewandert, wo ich dann noch circa vier Stunden warten musste, zum Gl\u00fcck hat mich der Bahnhofstyp in die Wartehalle gelassen. Der Zug kam etwa 4 Minuten zu sp\u00e4t und weil der Typ mit mir warten musste (wahrscheinlich, damit ich nicht vor den Zug springe oder damit dieser auch wirklich f\u00fcr mich h\u00e4lt) hat er mir auch erz\u00e4hlt, warum der Zug zu sp\u00e4t war. Hier w\u00fcrde ich einmal kurz erw\u00e4hnen, dass in bei der Deutschen Bahn 4 Minuten nichtmal erw\u00e4hnenswert sind. Also meinte der Typ ganz trocken zu mir, dass der Zug gleich kommt, er h\u00e4tte nur gerade einen Elch \u00fcber\/angefahren&#8230;UPPS! In Deutschland w\u00e4re dieser Zug erst \u00fcbermorgen angekommen und ich w\u00fcrde noch immer in diesem Warteh\u00e4uschen sitzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-206\" src=\"https:\/\/sophiasabenteuer.files.wordpress.com\/2016\/12\/dsc0177.jpg\" alt=\"_dsc0177\" width=\"4928\" height=\"3264\"><\/p>\n<p>Den Tag drauf bin ich dann durch Trondheim gezogen und habe das Musikmuseum Rockheim besucht. Das war ein gro\u00dfartiger Spa\u00df. Musikinstrumente selbst ausprobieren, Karaoke singen und ganz viel A-ha! Leider hat es den ganzen Tag geregnet und ich hatte ohnehin Kopfschmerzen. Das gute am alleine Reisen ist, dass man sich nicht schlecht f\u00fchlen muss, wenn man sich entscheidet einfach mal garnichts zu tun, man l\u00e4sst ja niemanden im Stich.<\/p>\n<p>Am Tag meiner Abreise bin ich trotzdem noch einmal durch Trondheim gelaufen und habe mir ein paar Sehensw\u00fcrdigkeiten angesehen und abgelichtet, bevor ich mich f\u00fcr 7.5h in den Zug zur\u00fcck nach Oslo gesetzt habe. Tada!<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-205\" src=\"https:\/\/sophiasabenteuer.files.wordpress.com\/2016\/12\/dsc0312.jpg\" alt=\"_dsc0312\" width=\"4928\" height=\"3264\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es tut mir wirklich leid, dass ich mich so lange nicht melden konnte, aber abgesehen davon, dass es nichts spannendes zu erz\u00e4hlen g\u00e4be, h\u00e4tte ich auch keine Zeit gehabt um davon zu berichten. 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