{"id":382,"date":"2018-03-26T13:03:42","date_gmt":"2018-03-26T12:03:42","guid":{"rendered":"https:\/\/sophiasabenteuer.wordpress.com\/?p=382"},"modified":"2020-05-31T08:51:51","modified_gmt":"2020-05-31T08:51:51","slug":"auf-wiedersehen-azoren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/soph.vantures.eu\/?p=382","title":{"rendered":"Auf Wiedersehen, Azoren."},"content":{"rendered":"<p>Die letzten drei Tage haben wir auf Terceira verbracht. F\u00fcr diese kleine Insel ist das absolut ausreichend. Nach unserer Ankunft haben wir zuerst die Stadt erkundet.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag sind wir auf den Monte Brazil gewandert, einen Berg direkt vor Angra do Herismo, der Hauptstadt der Insel, in welcher wir gewohnt haben. Unser Vermieter meinte, dass man da unbedingt hoch muss, weil man eine gute Sicht auf die Stadt hat. Lohnt nicht daf\u00fcr ein Bild hochzuladen, war nicht so beeindruckend. Nachmittags haben wir uns dann noch etwas an den Strand gelegt und waren sogar im Meer schwimmen. Es war einfach wundersch\u00f6nes Wetter.<\/p>\n<p style=\"text-align:left;\">An unserem zweiten ganzen Tag haben wir uns entschlossen die H\u00f6hlen der Insel zu besuchen. Wir haben uns f\u00fcr die entspannteste Variante entschieden und haben eine Tour mit Guide\/Fahrer gebucht. Nunu, ein meeresbiologie Student aus Ponta Delgada, hat uns und einem jungen spanischen P\u00e4rchen alles auf englisch und spanisch erkl\u00e4rt und geduldig gewartet, wenn ich noch eben 100 Fotos machen musste. Zuerst sind wir zur &#8222;Weihnachtsh\u00f6hle&#8220; gefahren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/sophiasabenteuer.files.wordpress.com\/2018\/03\/dsc0478_edited.png\"><\/p>\n<p>Diese hat ihren Namen von der j\u00e4hrlichen Christmette in ihrem Inneren. Sie ist entstanden, als Lava aussen abgek\u00fchlt ist und innen weiterfloss. Besonders spannend war es nicht. Danach haben wir wieder einmal Wasserdampf vermischt mit Schwefel aus dem Boden kommen gesehen. Wir standen also auf einem Vulkan. Nunu hat erkl\u00e4rt, dass es so besser ist, da wenn kein Dampf rauskommt, es eher zu einem Ausbruch kommt. Diesmal war die umliegende Landschaft jedoch sch\u00f6ner als in Furnas auf Sao Miguel. UND dort ist eine Herde wilder oder ausgebrochener Ziegen rumgelaufen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/sophiasabenteuer.files.wordpress.com\/2018\/03\/dsc0525_edited.png\"><\/p>\n<p>Die zweite H\u00f6hle ist eigentlich das Innere eines Vulkans, beim eintreten in diese kann man hinauf durch den pflanzenbewachsenen Krater in den Himmel sehen. Durch eingeschlossene Gasblasen, die bei einem weiteren Ausbruch freigelegt wurden, sind hier viele Kuppeln entstanden, welche f\u00fcr eine legend\u00e4re Akustik sorgen. Hier werden sogar Konzerte abgehalten. Unten im Vulkan hat sich ein See geformt, welcher wirklich schwer zu Fotografieren ist. Aber die Tropfen, die von der Decke in den See fallen, haben einen wundersch\u00f6nen Klang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/sophiasabenteuer.files.wordpress.com\/2018\/03\/dsc0579_edited.png\"><\/p>\n<p>An unserem letzten halben Tag, hat unsere Vermieterin uns nach der Schl\u00fcssel\u00fcbergabe zum Hafen gebracht, wo wir dann endlich unsere Whale Watching Tour machen konnten. Es war einfach unglaublich. Wir waren schlau genug fr\u00fch da zu sein um auf das kleinere Boot zu gelangen und auf diesem in der ersten Reihe zu sitzen. Es haben 10 Leute auf dem Boot Platz gehabt. Also sehr klein das ganze. Die Fahrt alleine hat uns so gut gefallen, dass wir am liebsten mit dem Boot nach hause gefahren w\u00e4ren&#8230;vielleicht mit einem gr\u00f6\u00dferen&#8230;Nach kurzer Zeit haben wir bereits die ersten Delfine gesehen&#8230;Gattung gew\u00f6hnlicher Delfin oder wie man das korrekt \u00fcbersetzt&#8230;Unser Guide fand diese zu gew\u00f6hnlich und lie\u00df sich von dem Spotter, welcher oben auf dem Monte Brazil ausschau hielt, zu einer andere Gegend f\u00fchren. Eine schwarze schmale, lange Finne am Horizont. ORKAS. Ich behielt recht. Unglaublich sch\u00f6ne Tiere, von denen ich mir nie ertr\u00e4umt h\u00e4tte sie je in zu sehen. An dieser Stelle w\u00fcrde ich gerne kurz anmerken, dass diese auf englisch als Killerwale bezeichneten Meeress\u00e4uger, ihrem Namen nur in Gefangenschaft Ehre machen. Deshalb sollte niemand jemals ein Delfinarium besuchen. Weiter im Text. Es war eine ganze Herde Orkas! Vermutlich eine Gruppe Weibchen, denn ein Baby war auch dabei. Wir konnten unser Gl\u00fcck garnicht fassen. Unser Boot war das erste an der Stelle und die Orkas schwammen ohne Scheu unter unserem Boot her. Eines der ausgewachsenen Tiere ist sogar gesprungen. Ein ausgesprochen seltens Verhalten f\u00fcr Tiere im nat\u00fcrlichen Lebensraum im Vergleich zu trainiertem Verhaten bei Shows. Das Tier landete fast auf seinem Jungen. Armes bubu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/sophiasabenteuer.files.wordpress.com\/2018\/03\/img_20180326_075808_100.jpg\"><\/p>\n<p>Wir konnten die Tiere einige Zeit beobachten, bevor zwei oder drei weitere Boote auftauchten und unser Guide meinte, es sei besser weiter zu fahren und eine andere Stelle aufzusuchen, um die Tiere nicht zu stressen. Dort sahen wir erneut einen Orka, mit einer leicht zerfetzten Finne. Ein gigantisches Tier, vermutlich ein M\u00e4nnchen. Durch das klare Wasser konnte man ihn Teilweise senkrecht im Wasser stehen. Faszinierend. Als wir diesen verloren hatten, sind zu einer anderen Stelle gefahren, an der wir einen Schwarm gew\u00f6hnlicher Delfine beobachten konnten. Neugierig schwammen sie immer wieder um unser Boot herum und unter ihm her. Das Wasser war klar und Eva und ich durften uns sogar an den Bug des Boots setzen und uns dar\u00fcber lehnen. Die Delfine sind tats\u00e4chlich mit unserem Boot mitgeschwommen und genossen die Aufmerksamkeit, einer ist sogar gesprungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full\" src=\"https:\/\/sophiasabenteuer.files.wordpress.com\/2018\/03\/dsc0891_edited.png\"><\/p>\n<p>Es war atemberaubend. Die ganze Erfahrung f\u00fchlt sich immernoch wie ein Traum an, was vermutlich etwas am Schlafmangel liegt. Kurz danach sind Eva und ich aufgebrochen und haben den Bus nach Praia genommen. Wir und ein Mitarbeiter von der Bootstour waren uns sicher, dass von dort ein Bus zum Flughafen weiterfuhr&#8230;Fehlanzeige, haben dann ein Taxi genommen f\u00fcr die letzten Kilometer. Jetzt haben wir uns schon verabschiedet und w\u00e4hrend sie zuhause sicher gelandet ist, sitze ich in einem Flieger nach Irland. M\u00f6ge das Abeneteur auf einer anderen gr\u00fcnen Insel mit einer anderen Reisebegleitung genausogut weitergehen, wie bisher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzten drei Tage haben wir auf Terceira verbracht. F\u00fcr diese kleine Insel ist das absolut ausreichend. Nach unserer Ankunft haben wir zuerst die Stadt erkundet. Am n\u00e4chsten Tag sind wir auf den Monte Brazil gewandert, einen Berg direkt vor Angra do Herismo, der Hauptstadt der Insel, in welcher wir gewohnt haben. 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