a girl on a boat clearly freezing but happy in front of a glacier

Expedition zum Nordpol…naja fast

Endlich war es soweit, schon seit einiger Zeit, naja gut, zwei Wochen, hatten Conny und ich diesen Trip geplant.

Freitag früh sind wir  aufgebrochen und mit dem Flugzeug nach Longyearbyen, Spitzbergen geflogen. Die Stadt hat ganze 2000 Einwohner und ist damit die größte Siedlung auf Spitzbergen und auch die größte nördlichste Siedlung der Welt. Es ist wirklich wunderschön und einsam hier. Was auch wirklich beeindruckend ist, ist die Tatsache, dass hier niemand seine Haus- oder Wohnungstür abschließt, weil niemand klaut, weil er ja nirgendwohin abhauen könnte. In sofern ist es schon etwas anders, als in den kleinen Pupskäffern, die so in unserer Gegend liegen.

Zudem sieht es hier auch viel besser aus.

Und überall stehen Schneemobile!!

Wir haben eine Ferienwohnung über AirBnb gemietet und dort zusammen mit einer netten Australierin namens Michelle gewohnt. Leider haben wir nicht viel voneinander gesehen, da sie die hälfte des Tages geschlafen hat und die andere im Pub verbracht hat. So ziemlich die zwei Dinge, die man hier tun kann. Besonders, wenn man schon zwei Monate da ist.

Samstag sind wir dann mit Better Moments auf eine Art Expedition gefahren. Einen ganzen Tag in einem kleinen Boot durch den Billefjord zum Adolfbukta Gletscher und der Geisterstadt Pyramiden gefahren. Dort haben wir auch einen Zwergwal gesehen, leider jedoch keinen Eisbären.

Beim Gletscher gab es dann auch Mittagessen. Danach sind wir wieder umgekehrt und zurückgefahren. Der Wellengang war auch wie auf der Hinfahrt wirklich krass.

Abends haben wir uns dann noch eine der zwei Bars von innen angesehen…es ist wirklich voll gewesen, als ob das ganze Dorf da wäre.

Am nächsten Tag haben wir dann das Dorf erkundet…hat nur ne Stunde gedauert. Einmal den Briefkasten des Weihnachtsmann betrachtet, zur nördlichsten Kirche der Welt laufen und etwas im Café entspannen.

Total lächerlich, auf dem Rückflug mussten wir in Tromsø aus dem Flieger, unser Gepäck abholen, es wieder aufgeben, durch die Sicherheitskontrolle und wieder zurück in den selben Flieger… Irgendwas von wegen Spitzbergen gehört nur formal zu Norwegen und ist nicht im Schengenabkommen… Jedenfalls hatten wir dann Verspätung, weil es so überraschend wart, dass wir wieder los mussten (Ironie) und nicht genug Bodenpersonal da war. Wie dem auch sei, ich bin jetzt wieder wohlbehalten und hoffentlich ohne Erkältung Zuhause in Oslo angekommen.

0 Gedanken zu „Expedition zum Nordpol…naja fast&8220;

  1. Liebe Sophia, nur einen kurzen Gruss als Zeichen, wir denken an dich, wünschen dir alle Gute und viel Freude neben der Arbeit. Bis bald einmal herzliche Grüsse von uns beiden – Geopard

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