Das war eine Reise, ich bin quasi immer noch müde. Um zwei Uhr nachts sind wir in Richtung Hannover aufgebrochen, Schlaf wird auch völlig überbewertet. Zwei Flüge später stand ich dann am Bahnhof vom Flughafen von Oslo. Am Gleis stand noch ein Mädchen, was ähnlich schwer bepackt war wie ich, wir haben uns über unser gemeinsames Schicksal amüsiert, wie sich herausstellt, geht sie auch auf die Universität von Oslo. Portia, so heißt sie, und ich sind dann wie Packesel zur Universität gefahren, dort hieß es erstmal warten und nochmal warten; auf Hausschlüssel und einen Studentenausweis (welch tolle Idee für ein Foto zu posieren, nach so einem anstrengenden Tag). Dann galt es ohne Karte oder Google Maps sein Wohnheim zu finden, das gelang wohl auch irgendwie. Und hier bin ich nun…ich hab mein eigenes Bad, das Bett ist einigermaßen bequem, aber die Vorhänge sind quasi überflüssig, aber wenigstens geht die Sonne nicht im Norden auf (dahin zeigt mein Fenster nämlich.
Fürs erste ist das genug gequassel. Ich werde mir dann mal Frühstück machen und mich mit Portia treffen um zu Ikea zu fahren, damit ich nicht ewig in meinem Schlafsack schlafen muss, und danach vielleicht in die Stadt, dann krieg ich endlich ein Kabel für das Internet und eine norwegische Sim-Karte, dann muss ich nicht immer im teuren Supermarkt nebenan rumhängen, aber nie was kaufen.
Hier noch der Ausbick aus dem Flugzeug beim Landeanflug auf Oslo.