Ich frag mich öfter wie ich meinen Beitrag in ein paar Worten zusammenfassen kann. Heute waren wir
(Annemaria, Luisa, Mauritz, Simon, Tobey und ich) auf der Île de ré und schon auf der 1.5h langen Busfahrt fiel beim aus dem Fenster gucken das Wort „Inselleben“.
Die Île de Ré liegt direkt vor La Rochelle im Atlantik. Hier ist es echt idyllisch und es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich hier war, auch wenn ich nicht weiß, wo ich so viel Zeit finde und meine Füße nach je 20000 Schritten gestern und heute gleich abfallen.
Mama hat zwar recht und ich hab Höhenangst, aber wir sind heute trotzdem direkt wieder auf einen Turm gestiegen. Von dort hat man halt einfach die besten Aussichten. Heute war die Treppe auch breit genug, dass man nicht mit der Wand kuscheln musste, wenn einem jemand endgegen kam. Und die Stufen waren gut erhalten, sodass man besonders beim runter gehen nicht permanent Angst hatte einen langsamen schmerzhaften Tod durch den Sturz hinunter einer endlosen Treppe zu erleiden.

Nach einer kurzen Mittagspause wollten wir dann etwas am Strand lang gehen und irgendwann schwimmen…Nunja, wir haben uns leider die falsche Richtung ausgesucht und mussten nicht nur sehr weit laufen, sondern wurden auch noch durch steiniges flaches Wasser enttäuscht. Wir sind sicher 50-70m weit rein gegangen und das Wasser ging maximal bis zu den knien. Auf dem weg zum Strand meinte Simon so, ob es hier eigentlich Haie gibt. Die selbsternannte Haiexpertin im Haitshirt, die diese Zeilen tippt, grinste und sagte, vermutlich. Am Strand dann die mehr oder weniger Bestätigung: auf English nennt man sie Mermaid Cases, quasi die Eierschalen von Haien und Rochen, die, hoffentlich nach dem Schlüpfen der kleinen erst, angespült wurden.
Wir haben uns dann noch etwas getrocknet und sind bald weiter. Ich hab mich dann von der Gruppe abgesetzt, weil ich unbedingt noch surfen wollte. Aber wie heute alles etwas SUPoptimal läuft, waren kaum mehr Wellen und so habe ich mir ein Stand Up Paddle board geliehen. Eigentlich für eine ganze Stunde, aber als es immer windiger wurde, es ab und zu nieselte und ich Dank abfallender Füße nurnoch im knien paddeln konnte, habe ich das Board früher zurück gebracht und sogar den Rest des Geldes zurück bekommen. Wirklich überall sehr nette und hilfsbereite Menschen hier! Besonders da mir zuvor noch erklärt wurde, wo man vielleicht Fische sehen kann im klaren Wasser.
Jetzt sitze ich alleine im Bus, ich habe dummerweise den verpasst, den die andern auch nehmen wollten. Und freue mich auf das Abendessen und mein Bett, der Tag war zwar ziemlich kurz, echt anstrengend.
Morgen dann Klassenausflug, die Dritte: Stadtralley. (Meine armen Füße)


