Zwei Tage lang hab ich nur am Meer gesessen und gelesen, weil nicht so viel los war und meine Füße ja ohnehin kurz vorm Abfallen standen.
Dann war es soweit (Radiostimme: The moment we have all been waiting for) Mein Geburtstag! Es war schon etwas komisch…aber der Tag war wirklich schön. Morgens habe ich direkt von meiner lieben Gastmutti ein Geschenk bekommen (sie meint ja ihre Gaststudenten sind auch wie ihre Kinder) und zwar ein süßes Täschchen aus Madagaskar, wo sie ja herkommt. Schule war auch ganz erträglich, Annemaria und Tobey hatten direkt dran gedacht und mir gratuliert über den Tag ist es dann auch noch Sarah-Lea eingefallen, die es direkt in Umlauf gebracht hat. Nach dem Unterricht haben wir uns dann getroffen um zu planen, wo hin es geht…nach Aytré an den Strand, leider gibts da nichts zu essen, also hat eine Teilgruppe den Einkauf übernommen, während die anderen schon einmal vor gefahren sind. Ich habe mir schnell von meiner lieben Gastmutti das Rad geliehen und bin dann zusammen mit Sarah-Lea, Verena und Tobey Richtung Strand gedüst. Dort angekommen sind wir erstmal schwimmen gegangen, nach ca einem Kilometer war es endlich tief genug um eingermaßen schwimmen zu können…man konnte immernoch stehen. Als Sarah-Lea und ich gesehen haben, dass die Essensgruppe endlich am Strand war, haben wir sofort den Rückweg angetreten: HUNGER! Dann haben wir lecker Baguette mit Frischkäse und Camenbert gegessen, zum Nachtisch gab es Kekse, Gummibärchen und Marshmallows, bevor dann noch ein Schokogeburtstagkuchen ausgepackt wurde und mir vierstimmig im Kanon Viel Glück und Viel Segen vorgesungen wurde. Ich habe echt supertolle Leute hier gefunden! Ich hab ich unwahrscheinlich gefreut! Der Kuchen war natürlich auch richtig lecker. Später sind wir nochmal, naja, baden kann man es nicht nennen…es war nämlich Ebbe, aber wir wollten ein paar coole Fotos machen und dafür war es eigentlich ziemlich perfekt!
Titel: Meerjungfrauen und -mann.
Danach sind wir dann wieder zurück geradelt und haben uns verabschiedet.
Am Donnerstag hieß es nach der Schule Reiten. Ja, ich weiß, hab ich lange nicht gemacht und nein, es ist nicht wie Fahrradfahren, ich habe vermutlich alles vergessen, was ich je gelernt habe, außer wie man die Zügel hält. Die Kurzeinweisung auf dem Reiterhof war auch mehr schlecht als recht, aber dazu später mehr. Ich hab das ganze natürlich auch mit meiner Action Kamera an mir festgeschnallt gefilmt, also freut euch. Wir wurden schon etwas panisch als unsere Pferde rausgebracht wurden. So groß hatten wir diese schönen und irgendwir angsteinflößenden Tiere nicht in Erinnerung. Wobei ich mich auch frage wie die Pferde verteilt wurden. Ein Mann der etwas größer und vermutlich schwerer war als jede von uns hatte ein viel kleinnn mwn eres Pferd…Da fällt man schließlich nicht so tief… Von solchen pessimistischen Kommentaren hatte ich einige auf Lager:
- Wenn man als letzte in der Reihe reitet, wird man wenigstens nicht zertrampelt, wenn man fällt.
- Gut, dass wir Verena haben (Medizinstudentin), dann weiß wenigstens wer, was zu tun ist, wenn wer fällt.
- Ich glaube mein Pferd ist mir ähnlich, es will den anderen Pferden nicht hinterher, es mag wohl keine Pferde. (bei mir sinds ja Menschen)
- Ich bin mir sicher, mein Pferd plant den Ausbruch.
Dann sind wir irgendwann Trab geritten. Schlechteste Idee überhaupt. Uns wurde nämlich nicht gesagt wie das nochmal ging…so habe ich vergeblich probiert den Rhythmus zu finden uns nicht wie Verena aus den Steigbügeln zu rutschen. Wir haben dann dem Führer gesagt, dass das jetzt genug Trab war. Aber wir haben es alle unbeschadet überstanden, wenn man davon absieht, wie weh mein Hintern tut.
Titel: Ruhig, brauner.
Heute mussten wir wieder sone bescheuerte Menschen in der Stadt befragen Kacke machen. Besser kann man es nicht beschreiben. Habe mir die Antworten ausgedacht und bin zu h und m gegangen um mir langärmelige Oberteile für meine Neurodermitis an den Armen zu holen. Yay. Ausserdem war fremde Leute auf einer fremden Sprache zu nem dummen Thema ansprechen einfach nicht drin am frühen Morgen! Nach der Schule bin ich mit Annemaria und Tobey crêpe essen gegangen…Mit dunkler Schokolade. LECKER! Danach sind wir Simon über den Weg gelaufen und mit ihm ins Naturkunde Museum gegangen. Das war erstaunlich groß und echt klasse! Haben locker zwei Stunden dort verbracht und zwischendurch sogar Tränen gelacht: es wurde eine flöte aus Knochen ausgestellt, woraufhin ich meinte „stell dir mal vor du kanntest den so ‚ das war mal Christian'“. Die besten Christian Witze die folgten:
Heute abend waren wir noch im Aquarium und haben Haie geguckt. Haie sind schon toll.

Ich bin müde, morgen gehts wieder früh auf die Insel. Mehr Bilder demnächst.


Mach weiter so,nur mit deinem Pferdekontakt, das muss sehr verbessert werden. Sie sind –neben Hunden– die besten Tiere, erst dann kommen Haie, Wale und Schildkröten
Und nebenbei–denke daran noch 4? Tage und papa ante portas– Herzlichst geopard