Two girls jumping from a wooden deck into a lake

Wer kühl sein will, muss leiden 

Vorgestern war die gefühlt tausendsten Begrüßungszeremonie mit Infos, die sogar das Potential hätten hilfreich zu sein, wenn sie nicht in einem Tempo von 20 Infos die Minute präsentiet wurden.

Da wir ohnehin in der Stadt waren, sind Conny und ich schnell einkaufen gegangen. Jetzt habe ich endlich eine Kappe die meine Kopfhaut vor der Sonne schützt und sie hat nur ca. 6€ gekostet! So schlimm aind die Preise hier nun auch nicht…Zumindest bei H und M.

Die neue Kappe hat sich bezahlt gemacht, später waren Ciara (Schottin), Megan (Texanerin) und ich nämlich im Sognsvann schwimmen. Das ist ein überaus idyllischer See etwas außerhalb von Oslo. Wir saßen in der Sonne, haben Johannisbeeren gegessen (natürlich habe ich auch die Geschichte erzählt, wie das mit den Johannisbeeren und mir war als ich klein war, Oma war ja schließlich nicht da um sie zu erzählen)  und gequatscht. Zuerst waren nur Ciara und ich schwimmen…naja wir sind reingesprungen vom Steg und sofort wieder rausgeschwommen. Später wollte Megan dann auch noch und wir sind zu dritt nochmal rein gesprungen. Von dem ganzen Spektakel gibt es auch ein Video, dafür hier klicken.

Leider ist der See wirklich so verflucht kalt, dass uns auch in der Sonne mit Pulli nicht mehr warm wurde. Deshalb sind wir dann auch bald wieder heim.

Gestern waren wir erst kurz mit unserer Buddy-Gruppe im botanischen Garten und dann sind wir nach ewigem rumgelaufe zu einem Supermarkt, wobei man sicg auch bei einem der 3 Kioske auf dem Weg was hätte zutrinken kaufen können – ich hasse Gruppen Ausflüge -sind wir endlich mit der Fähre rüber auf die Insel Hovedøya gefahren. 

Dort gab es wurde erst gegrillt, was vorallem für Megan und mich sehr interessant war, weil es nur Würstchen gab und wir, naja, Vegetarier sind. 
Nach dem Essen konnten Megan und ich noch Tobias (Däne) und Felix (Deutscher) motivieren mit schwimmen zu gehen. Das Wasser war viel viel wärmer als zuvor im See! Wir sind etwas geschwommen, haben gequatscht und einfach sind einfach nur im Wasser gestanden, weil es so schön war. Später sind wir nochmal mit dem Rest der Truppe ins Wasser gegangen, weil es so schön war. Und so angenehm kühl es auch war, Megan und ich haben uns an den ganzen spitzen Steinen in der Bucht gleich Mehrmals die Füße aufgeschnitten. Aua! Nach dem Trocknen und Umziehen sind wir auch bald wieder mit der nächsten Fähre zurück gefahren. 

Eigentlich wollten wir auf irgendsoeine Festivität von unserer Fakultät in unserer Hauseigenen Bar, aber die Schlange war so lang, Svenja (Deutsche) und ich sind einfach wieder nach Hause gegangen. Und so lustig es auch ist etwas aus Panzerband zu basteln, das war nämlich der Sinn der Party (die beste Kreation gewinnt), so umweltschädlich ist es doch auch.

Das Video zum Schwimmen im Fjord von Oslo gibt es hier.

Weil heute wiedererwarten doch wirklich nettes Wetter ist, lasse ich das Gruppenprogramm lieber ausfallen, das war gestern mit dem ganzen Gewarte und den Umwegen schon genug.

Gerade tippe ich diese Zeilen auf dem Weg zum botanischen Garten um mich dort mit Conny und einer  Freundin von ihr in Ruhe umzusehen und nicht nur durchzuhetzen. Heute war bis jetzt relativ ereignislos. Erasmuspapiere, Polizeiregistrierungspapiere…so funktionieren Drucker in der Bibliothek hier…bla bla bla.

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