Das Rathaus von Belfast

BELfast

Nachdem ich meinen Reiserucksack bei meiner neuen Unterkunft abgeliefert habe, bin ich wieder in die Stadt gefahren. Das Wetter war einzigartig, wie ich noch merken sollte. Die Sonne schien, es war warm und ich ärgerte mich, meine Sonnenbrille im Rucksack gelassen zu haben. So habe ich das Stadtzentrum ein wenig erkundet und mir erstmal ein Busticket nach Schottland geholt, weil es im Zeitalter der Digitalisierung zu viel verlangt wäre, son blödes Ticket online mit mehreren Zahlungsmöglichkeiten anzubieten. In der Touriinfo habe ich mich auch beraten lassen, was die beste Möglichkeit ist, sich den Giant’s Causeway anzusehen und habe eine Tour für Samstag gebucht (da das Wetter besser sein soll).

Am nächsten Tag habe ich dann Belfast erkundet…im strömenden Regen. Zusätzlich war es so windig, dass mein Regenschirm gleich mehrmals umgeklappt ist, was aber nicht so schlimm ist. Dank meiner guten Planung, ist es einer von DM, die sind super stabil (sowas weiß man, wenn man erstmal in London und Bremen gewohnt hat). Mittlerweile lasse ich mich von Regen und Wind nicht mehr unterkriegen, also habe ich es trotzdem genossen durch die Stadt zu schlendern. Wobei das Foto machen im Regen mit widerspensigem Regenschirm mal eine ganz andere Herausforderung ist. Da muss das Bild auch nicht mehr gut sein, da reicht es, wenn der Schirm oder das Regencover nicht im Bild sind und auf der Linse nicht zu viele Regentropfen sind.

Trotz des Wetters ist Belfast bis jetzt meine liebste Stadt in Irland. Es ist wirlich schön hier, deshalb BELfast…Von der Innenstadt aus bin ich am Fluss entlang gegangen, damit ich noch mehr Wind abbekomme. Von dort konnte man auf der anderen Seite die Titanic Ausstellung sehen, das reicht auch, finde es nicht sonderlich spannend zu sehen, wo ein Schiff gebaut wurde, was nie bekannt geworden wäre, wenn der Navigator was drauf gehabt hätte und man Leonardo DiCaprio nicht für die Hauptrolle gecastet hätte…oder so ähnlich.

Von da aus bin ich wieder ins Stadtinnere gelaufen. Dort habe ich erstmal ein paar jugendlichen Straßenmusikern zugesehen…endlich mal eine Band, in Galway waren alle nur einzeln unterwegs.

Dann bin ich noch ganz viel durch Geschäfte gebummelt um mich vorm Regen zu schützen. So hatte ich irgendwann die Idee (angefangen hat das mit Lisas Bulletjournal, welches sie auf unserer Reiseauch dabei hatte) einen Aquarellkasten zu kaufen und meine Reisen nicht nur hier, sondern auch nur für mich festzuhalten. Ich habe gestern einfach ganz viel kreative Energie verspürt die irgendwie raus musste. Letztendlich habe ich von 6 bis 10 (mit Unterbrechung zum Kochen und Essen) gemalt.

Heute bin ich jetzt auf der Touri Reise zum Giant’s Causeway mit diversen Stopps…dazu später mehr.

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