Das Schloss von Edinburgh auf demBerg

Loserville und alte Freundschaft

Meinen letzten Tag in Glasgow habe ich damit verbracht auf meiner Matratze mit meiner Heizdecke zu liegen und es noch ein wenig zu genießen, bevor es heißt Hostels und nach Hause. Gegen Nachmittag sind Caitlin und ich Richtung Innenstadt aufgebrochen, dort haben wir uns noch ein frühes Abendessen für die Fahrt geholt und Caitlins Freundin getroffen. Zusammen sind wir dann mit dem Zug nach Edinburgh gefahren und mit einem Taxi zum Musical gefahren. Zu sehen gab es Loserville…ja, mal wieder, was soll ich sagen, es ist halt einfach großartig und ich war ja eh in der Ecke. Diesmal war es aber eine Produktion von Teenagern und nicht der Originalbesetzung. Wir saßen in der ersten Reihe und wir saßen wirklich fast auf der Bühne! Da die Bühne kein Plateau hatte. Ich musste mich wirklich zusammenreißen nicht das Musical mitzusprechen und mitzusingen. Die jungen Akteure waren äußerst professionell und talentiert. Die jüngste Darstellerin war eine geschätzt 7 jährige, wirklich niedlich! Caitlin und Rachel fanden das Musical ebenfalls großartig. Achja, erneut, die Schotten sind nicht geizig, auch wenn Rachel das Vorurteil eigenhändig abschafft, sie hat Caitlin und mich nämlich zum Musical eingeladen…dabei wollte ich die beiden doch einladen…aber ich war nicht schnell genug im Geld raussuchen…und ja, das war wirklich ein Rennen zwischen uns. Caitlin und ich haben dann nur je das Taxi bezahlt. Auf dem Rückweg sind wir nämlich mit dem Taxi zum Bahnhof gefahren, gegenüber war mein Hostel, also passte das. Dann haben wir uns verabschiedet…hoffentlich besuchen die beiden mich mal, wenn ich mal irgendwo länger als nen Monat bleiben sollte…oder auch kürzer…vielleicht in Athen.

In der Nacht bin ich zwei Mal fast erstickt vor Husten, also habe ich am nächsten Tag erstmal in Hustensaft investiert. Die Leute in meinem Schlafsaal tun mir jedoch nicht leid. Falls ich sie aufgeweckt habe, haben sie Peck. An der Rezeption gibts gratis Oropax! Nach dem Trip zur Drogerie habe ich dann erstmal Edinburgh erkundet.

Durch die Stadt auf der Shoppingmeile und dann durch einen Park an einer Kirche vorbei. Dann habe ich einfach mal Touristenverfolgen gespielt. So bin ich dann auf der Royal Mile rausgekommen, welche zum Schloss von Edinburgh führt. Das habe ich mir nur von außen angeguckt. (Theresa meinte nachher noch, drinnen stehen eh nur Ritterrüstungen)

Zum Mittagessen habe ich mich mit Theresa getroffen…einer alten Freundin, die ich noch aus dem Kindergarten kenne. Sie macht gerade ihren Master hier in Edinburgh und in Belfast ist mir das wieder eingefallen. Jedenfalls waren wir zusammen in diesem vegetarischen Restaurant verabredet. Nachdem ich dann noch mitm Taxi durch die Stadt gefahren bin, weil ich am falschen stand (naja, Taxi eigentlich benutze ich Uber, eine App um Taxis zu bestellen, die günstiger sind als richtige Taxis, leider ist die App in Deutschland verboten, aufgrund der Konkurrenz zu herrkömmlichen Taxis). Wir haben uns dann drei Stunden lang über Gott und die Welt unterhalten, wie man so schön sagt. Und das obwohl wir in den letzten Jahren kaum miteinander zu tun hatten. Es ist echt schön, dass wir uns nach so langer Zeit noch so gut verstehen, wie im Kindergarten.

Danach bin ich dann nocheinmal los gezogen…jetzt im Regen…und habe mir auf Theresas Rat hin die Victoria Street angesehen, welche die Inspiration für die Winkelgasse war.

Noch ein Krankheitsupdate, ich hab die Nacht durchgeschlafen, JUHU.

Heute war mein letzter Tag in Edinburgh, also habe ich ausgecheckt und meinen großen Rucksack in ein Schließfach im Hostel gepackt. Dann bin ich aufgebrochen und wollte mir Calton Hill ansehen. Ist sicher schöner, wenn man nicht im Nebel steht.

Dort hatte ich dann einen Hustenanfall und mir ist aufgefallen, dass ich meinen Hustensaft (der ist in so einzelne 10ml Pakete verpackt, was praktisch ist um den Rest wieder mit nach Deutschland zu nehmen) auf der Lampe in meinem Bett habe liegen gelassen. Also bin ich von dort erstmal direkt zurück und zum Glück war er noch da. Von dort bin ich dann zur Universität gegangen, noch ein Tipp von Theresa. Die Uni ist auch wirklich schön.

Von dort bin ich dann zu einem Weiteren Tipp gegangen, einem Chinesischen Restaurant, welches Dumplings serviert. Dort hab ich dann erstmal lecker Mittag gegessen. Später habe ich dann noch Proviant gekauft, weil ich jetzt 5h oder so Zug fahre. Hat sich gerade die Klimaanlage eingeschlatet? Bei geschätzten 6 Grad Außentemparatur und Wolken? Gut, dass ich ne Fleecedecke habe.

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